Dienstag, 02. März 2010
KITZSo viele Anzüge hatte „Guru“ Dieter Fritzsche sicher noch nie auf einer Linux‐Veranstaltung gesehen. Sogar er selbst hatte sich mit einer Tux‐Krawatte geschmückt. Zusammen mit seinen Kollegen von der Kieler Linux‐Initiative erhielt er im großen Tagungsraum des KITZ eine Auszeichnung für ihren Einsatz für Linux und freie Software. Unter anderem veranstaltet die Kieler Linux Initiative seit einigen Jahren die Kieler Linuxtage jeweils im Herbst und traditionell im KITZ.
Nach den Grußworten von Stadtpräsidentin Cathy Kietzer, hielt Till Keulen von der Deutschen Bank die Laudatio auf die Kieler und überreichte den Preis. Keulen hob die wirtschaftliche Bedeutung von freier Software hervor und lobte den ehrenamtlichen Einsatz der Kieler Linux Initiative.
In einem kurzen Vortrag stellte Hans‐Jürgen Ratjen den Einsatz von Linux in der Entwicklung bei der Heidelberger Druckmaschinen AG vor. Bezeichnenderweise scheiterte die korrekte Darstellung seiner Präsentation an dem Zusammenspiel verschiedener nicht‐freier Betriebssysteme, Programme und Formate.
Zum Abschluss moderierte Prof. Stephan Raimer von der Berufsakademie an der Wirtschaftsakademie Schleswig‐Holstein eine kurze Diskussion über den kommerziellen Einsatz freier Software mit Dieter Fritzsche, Hans‐Jürgen Ratjen, Ulrich Grauman vom KITZ und Oliver Welge von Weluse. In der Runde wurden noch einmal die Vorteile offener Softwareentwicklung dargelegt.