// Kultur

Dienstag, 12. April 2011

"Hände hoch" im Bunker-D

Achte Bunker-D-Woche an der Fachhochschule Kiel

Das Plakat der Veranstaltung.
Das Plakat der Veranstaltung.

Ab Diens­tag, dem 12. April, bie­tet der Bunker‐​D auf dem Cam­pus der FH Kiel bereits zum ach­ten Mal eine Woche vol­ler Kul­tur und Unter­hal­tung. Los geht es um 18 Uhr mit der offi­zi­el­len Eröff­nung, auf der mit „FaBu­lous Me“ die Band des Fach­be­reichs Medien spielt. Zusätz­lich erwar­ten den Besu­cher bis zum 20. April eine Aus­stel­lung, drei Poe­try Slam‐​Veranstaltungen sowie eine Tanz– und eine Abschlussparty.

Die Bunker‐​D‐​Woche beginnt wie immer mit einer gro­ßen Eröff­nungs­ver­an­stal­tung. Für den visu­el­len Genuss sorgt dabei Vla­di­mir Sit­ni­kov. Sit­ni­kov gilt als Ver­tre­ter des Mos­kauer Kon­zep­tua­lis­mus und lebt seit 1996 in Kiel. Seine Aus­stel­lung „Hände hoch!“ dreht sich vor allem um Waf­fen. Valdi­mir Sit­ni­kov wuchs in der Breschnew‐​Ära auf, als im Fern­se­hen vor allem Kriegs­filme gezeigt wur­den: „Ich habe als Kind gerne mit Waf­fen gespielt, ohne meine Pis­tole wollte ich gar nicht in den Kin­der­gar­ten. Wir Kin­der spiel­ten eben nach, was wir sahen. Aber um alle Miss­ver­ständ­nisse zu ver­mei­den: ICH BIN PAZI­FIST! Wäh­rend mei­ner Kind­heit in Zei­ten des Kal­ten Krie­ges war die Situa­tion ange­spannt, aber wegen des rela­ti­ven Gleich­ge­wichts der Kräfte sta­bil. Es gab zwei ganz klare Pole, die USA und die UdSSR. Heute gibt es den Ter­ro­ris­mus, Waf­fen sind längst Kon­sum­ar­ti­kel gewor­den, die Bedro­hung lau­ert über­all. Die­ses Gefühl möchte ich mit mei­nen ‚Waf­fen‘ vermitteln.“

Die Ver­nis­sage der Aus­stel­lung fin­det am Don­ners­tag, 14. April, um 18 Uhr statt. Am Kla­vier an die­sem Abend: Fabian K. Addo. „Hände hoch!“ ist bis zum 11. Mai mitt­wochs, wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten des Bunker‐​D von 10 bis 22 Uhr geöff­net. Besu­che außer­halb die­ser Zeit kön­nen unter bunker-​d@​fh-​kiel.​de ver­ein­bart werden.

Kunst, Musik, Wort­akro­ba­tik und Party

An drei Aben­den der Bunker‐​Woche erobern Wort­akro­ba­ten mit Poe­try Slam die Bühne. Am Mitt­woch, dem 13. April um 19.30 ver­bin­den Björn Högs­dal, Katha­rina Kier­zek und Gre­gor Hinz mit „Hör­bar – sicht­bar: Pin­sel­du­ell im Medi­en­dom“ Poe­try Slam mit Kunst. Am Frei­tag, dem 15. April erhei­tern ab 20 Uhr Tho­mas Nast, Jörg Schwed­ler und Liefka Wür­de­mann mit der Lese­bühne „Längs“ aus Ham­burg die Gemü­ter und am Diens­tag, 19. April tra­gen Björn Högs­dal und Marque‐​Régnier Hüb­scher ab 20.00 Uhr „Knall­dich­tung“ vom Feins­ten vor.

Auch Tanz­wü­tige kom­men in der „Ach­ten“ auf ihre Kos­ten. Das FH‐​DJ‐​Duo „Rick’n’Rohl“ legt am Mon­tag, dem 18. April ab 21.00 Uhr auf. Am Mitt­woch, dem 20. April fin­det die Abschluss­party statt unter dem Motto: „Und alles macht nichts, wenn wir tan­zen – Dozen­tIn­nen legen auf, Stu­die­rende tanzen“.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter www​.bun​ker​-​d​.de

Der Bunker‐​D ist das ganze Jahr ein Ver­an­stal­tungs­ort auf dem Cam­pus der FH Kiel.

Über den Autor

Daniela Sonders Daniela Sonders

Suchte 2008 nach kiel4kiel und fand den För­de­flüs­te­rer. Wollte eigent­lich nur hier und da mal ne Kino­kri­tik schrei­ben und ver­sucht jetzt, die­sen herr­lich wuse­li­gen Laden in Schach zu hal­ten. Das hat sie nun davon. Inter­es­sen: Poli­tik, Medien, Bür­ger­rechte, Filme, Kochen und alles rund um Kiel.

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