"Oceanic" lautet der Titel ihres neuen Albums. Und mit einer musikalischen Auswahl, die einer wilden Fahrt über stürmische Ozeane gleicht, treffen sie genau den Nerv der maritimen Freunde des Alternative-Metals. Mehr als 300 von ihnen haben sich am Dienstag, dem 18. Oktober in der Kieler Pumpe zusammengefunden, um bei den Emil Bulls an Bord zu gehen. Alle Mann an Deck und los geht´s auf die rauhe musikalische See!
Das Konzert der schwedischen Band bot am Donnerstag, den 22.9. einen kleinen Vorgeschmack auf die bald folgende düstere Zeit. Schwarzgekleidet, mit weißgeschminkte Gesichter und passenden Totenkopfelementen im Bandlogo bedienen sie optimal die Elemente des Horror-Punks. Dabei ist ihr Sound noch individueller und lässt ebenfalls Elemente des Goths, Rocks und Folks miteinfließen
Die Band mit ihrem energiegeladenen Soundmix aus u.a. Reggae-, Techno-, Punk- und Hip-Hop-Elementen in Kombination mit Blasinstrumenten stand am Freitag, den 16.09.2011 im Max auf der Bühne. Tuba, Trompete, bayrische Texte und Musiker in Lederhosen; das klingt nicht unbedingt nach einer nordischen Fangemeinde. Doch La Brass Banda beweisen, dass sich die Tuba bestens als Basselement eignet und der richtige Rhythmus Jung und Alt zum Tanzen animieren kann.
Im Gegensatz zu seinem letzten Konzert in der Kieler Pumpe bot sich für Unwissende am 12. September ein ungewöhnliches Erscheinungsbild des Herrn Caputo. Der ehemalige Sänger der Metalband „Life of Agony“ hat sich entschieden, seine Transsexualität in weiblicher Form als Keith „Mina“ Caputo auszuleben. So erschien statt des bekannten Sängers ein feminines Wesen mit langen Haaren, Make-up und einer mädchenhaften Schüchternheit auf der Bühne.
Der Donnerstagabend der Kieler Woche 2011 stand ganz im Zeichen der deutschsprachigen Musik. Auf der NDR-Bühne am Ostseekai standen die norddeutschen Bands Bosse und Revolverheld in der goldenen Abendsonne und begeisterten ihr Publikum.